Logo selbst gestalten oder professionell designen lassen.
- 16. März
- 3 Min. Lesezeit
Die versteckten Kosten des DIY Ansatzes und meine ehrliche Meinung als Designerin.

Am Anfang steht oft die Frage: Kann ich mein Logo nicht einfach selbst in Canva erstellen? In diesem Beitrag teile ich meine ehrliche Meinung als Designerin mit dir und erkläre, wann DIY Sinn macht und wann es dein Business eher bremst.
Du startest dein Business oder planst einen Neuanfang. Die To-do-Liste ist lang und das Budget oft knapp. Da liegt der Gedanke nah:
„Das Logo mache ich erst mal selbst, es gibt doch tolle Vorlagen.“
Ich verstehe diesen Impuls total. Vielleicht kommt ja auch einfach nicht auf die Idee, sich das Logo designen zu lassen. Aber nach vielen Jahren in der Designbranche weiß ich auch: Ein Logo ist weit mehr als nur ein schönes Bildchen. Es ist das Gesicht deiner Marke und das erste, was potenzielle Kund:innen von dir sehen.
Die 3 größten Risiken beim Selbermachen
Fehlende Einzigartigkeit Vorlagen-Tools werden von Tausenden genutzt. Die Gefahr ist groß, dass dein Logo fast genauso aussieht wie das deiner Konkurrenz. Das bedeutet für dich, dass du bewusst das Risiko eingehst, dich mit deinem Business nicht wirklich sichtbar, sondern austauschbar zu machen. Je nach Branche könnte ein offensichtlich „billiges“ Logo unseriös wirken und deine Wunschkunden abschrecken. Das gilt besonders für Unternehmen in sensiblen Bereichen wie Gesundheit, Tierwohl, Medizin oder Sport.
Technische Hürden Ein Logo muss auf einer Visitenkarte genauso gut funktionieren wie auf einem riesigen Banner. DIY-Tools liefern oft nicht die nötigen Dateiformate (Vektorgrafiken), was später zu verpixelten Ergebnissen führt. Wie oft ich schon Kund:innen hatte, die nach langen Diskussionen mit Druckereien erschöpft und ratlos zu mir kommen und sich dann wundern, warum die Korrektur des Logos teurer ist als das „KI-Logo“. Nun ja... stell dir vor, ich komme mit einer Instant-Nudelsuppe zu dir und bitte dich, daraus ein 5-Gänge-Menü zu zaubern. Das ist auf vielen Ebenen komplizierter und kostet somit meist genauso viel wie ein professionell erstelltes Logo. Ich würde also von Anfang an abwägen, ob ein DIY-Logo in deiner Branche rufschädigend ist oder ob es dort vielleicht gang und gäbe ist (wie z. B. bei kleinen Creatoren auf Etsy).
Die falsche Botschaft Ohne Wissen über Formen, Farben und Typografie sendest du unterbewusst vielleicht Signale, die gar nicht zu deiner Professionalität passen. Da fällt mir eine Geschichte ein: Eine professionelle Coachin hatte sich mal ein Logo mit KI erstellt. Ich kannte sie aus dem privaten Umfeld. Als ich sah, was sie sich da zusammengebastelt hatte, konnte ich sie Gott sei Dank noch rechtzeitig warnen.
Wie das Logo aussah? Kurz gesagt: Zwei Berge, die aussahen wie ein Hintern, und darüber eine Sonne. Also – ihr schien grafisch die Sonne aus dem A... :) Wenn du also keine Grafikdesignerin im Bekannten- oder Freundeskreis hast, sei bitte vorsichtig.
Warum sich die Investition in Profi-Design lohnt und warum du dein Logo designen lassen solltest
Wenn ich für meine Kund:innen ein Logo entwickle, fließt dort meine gesamte Erfahrung ein. Ich schaue mir an: Wer bist du? Was macht dich einzigartig? Und wie erreichen wir genau die Menschen, mit denen du arbeiten willst?
Ein Profi-Logo schenkt dir:
Selbstbewusstsein: Du bist stolz, deine Website zu zeigen.
Wiedererkennung: Dein Design zieht sich wie ein roter Faden durch all deine Kanäle.
Zeitersparnis: Du musst dich nicht stundenlang in Designtools einarbeiten, sondern kannst dich auf dein Kerngeschäft konzentrieren.
Wann DIY- Logo funktionieren kann
Ehrlich gesagt: Wenn du ganz am Anfang stehst und erst einmal testen willst, ob deine Geschäftsidee überhaupt trägt, kann ein selbstgemachtes Logo ausreichen. Es ist besser, mit einem einfachen Entwurf zu starten, als aus Angst vor dem „falschen“ Design gar nicht erst sichtbar zu werden.
Aber Achtung: Ein selbstgemachtes Logo bleibt oft ein Kompromiss. Es fehlt die strategische Tiefe, die ein professionelles Branding ausmacht.
Meine Lösung für dich
Genau für diesen Fall habe ich speziell für Gründer:innen und Starter ein Paket entwickelt, das alles abdeckt, was nötig ist, aber dennoch budgetfreundlich bleibt.
Du bekommst von mir ein Logo, Farben, Typografie und je nach Bedarf eine Visitenkarte oder einen Flyer. Somit startest du professionell und kannst dein Design später problemlos ausbauen, wenn dein Business wächst.
Falls du jetzt denkst: „Ja, genau das brauche ich! Kein Schnickschnack, kein riesiges Branding. Einfach nur ein starkes Logo!“ dann schreib mich einfach an. Ich schicke dir mein Angebot unkompliziert direkt per Mail zu und helfe dir auch bei der Frage, ob das für deine Branche sinnvoll ist.
Auch für den Fall, dass dein DIY-Logo gerade „den Geist aufgibt“: Lass uns gemeinsam schauen, wie wir die Essenz deines Logos retten und dich wieder richtig sichtbar machen können.










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